Neue Bezirksvertreterin für DIE LINKE in Huckarde

Toelke_Hannelore

Huckarde. In der Bezirksvertretung Huckarde gibt es ein neues Gesicht. Hannelore Tölke (DIE LINKE) rückt am 28. Oktober für ihren Parteifreund Ulas Kalayci nach, der aus privaten und beruflichen Gründen aus Dortmund weggezogen ist und deshalb sein Mandat in der Bezirksvertretung nicht mehr wahrnehmen darf.

Hannelore Tölke, Jahrgang 1954, bringt viel politische Erfahrung mit. Die ausgebildete Diplom-Betriebswirtin ­– mittlerweile im Ruhestand – war drei Jahre lang Mitglied des Stadtrates in Bonn, bevor sie im Jahr 2012 nach Dortmund umzog. Bis 2014 war sie Mitglied des NRW-Landesvorstandes der Partei DIE LINKE; aktuell ist sie Landessprecherin der DFG-VK (Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen).

Hannelore Tölke möchte in der Bezirksvertretung Huckarde die bestehende Fraktionsgemeinschaft zwischen DIE LINKE & DUW (Demokratische Unabhängige Wählervereinigung) gerne fortsetzen. Seit der Konstituierung der DUW in Dortmund habe es immer zahlreiche Schnittmengen und eine gute Zusammenarbeit mit den Linken gegeben, sagt Tölke. So würden DIE LINKE und die DUW gemeinsam gegen unsoziale Politik kämpfen. „Und beide haben immer die Forderung aufgestellt, dass alle Dortmunderinnen und Dortmunder das Recht haben müssten, in sozialer Sicherheit zu leben ­– ohne Angst vor Ausbeutung, Arbeitslosigkeit und Armut“, so Ingo Meyer, Bezirksvertreter für die DUW. So waren auch die Gespräche mit Ingo Meyer (DUW) über eine Fortsetzung der Fraktionsgemeinschaft aus Hannelore Tölkes Sicht sehr zufriedenstellend. „Die inhaltlichen Schwerpunkte, die die Arbeit dieser Fraktion bisher ausgemacht haben, kann ich in jeder Hinsicht unterstützen“, sagt die linke Politikerin.

Künftige Schwerpunkte der gemeinsamen Arbeit sieht auch sie im Einsatz gegen Rechtsextremismus, in der Förderung von Kinder und Jugend oder im Erhalt des Stadtbezirks Huckarde mit einer eigenen Bezirksverwaltungsstelle. „Ich stehe hinter allen Punkten der gemeinsamen Kernpunkte, die auch schriftlich fixiert wurden“, sagt Hannelore Tölke. Ein Punkt kommt aber aus aktuellem Anlass noch hinzu: die Flüchtlingsarbeit. Hannelore Tölke: „Wir müssen dafür sorgen, dass die Flüchtlinge ihre Fähigkeiten auch in ihrer neuen Heimat Dortmund einsetzen können.“ Dies sei ein Teil der kommunalen Entwicklungspolitik, für die sie sich ebenfalls engagieren wolle.

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